Die Sammlung beginnt im ummauerten Innenhof mit Maschinen und Werkzeugen der Konservenfabrik (Kessel, Bottiche, Konservenpressen usw.), Fliesen aus der lokalen Industrie und einem Holzboot sowie einer ausführlichen Geschichte dieses heute verschwundenen Industriezweigs. Von hier aus gelangt man in das zweistöckige Museum. Im Erdgeschoss befinden sich zahlreiche landwirtschaftliche Geräte und Fischereiausrüstung aus dem 19. Jahrhundert (darunter Informationen zu Fischereitechniken, Küstenhandel und Walfang) sowie ein traditionelles Fischerhaus und die Nachbildung von acht traditionellen Handwerksberufen: Spinner, Netzmacher, Schmied, Holzschuhmacher, Korbmacher, Schuhmacher, Steinmetz und Schreiner. Besonders sehenswert sind auch die Restaurierung einer jahrhundertealten Schmiede und zwei prächtige Wappen der Adelsfamilie Lanza Trelles.
Das Obergeschoss ist der asturischen Auswanderung gewidmet und beherbergt zahlreiche überraschende Schiffsmodelle, Werkzeuge der Handelsmarine sowie eine zoologische Sammlung von der kantabrischen Küste mit einer hervorragenden Ausstellung von Muscheln und Meeresfossilien.
Sagen wir, Juan Gregorio Felipe Ramón Pérez de Villamil und Paredes (Puerto de Vega, Asturien, 1. Mai 1754 - Madrid, 20. Februar 1824), ein absolutistischer Politiker aus der Regierungszeit von Carlos IV. Und Fernando VII., Der dem Museum seinen Namen gibt, hebt hervor dafür, dass er der Anstifter und intellektuelle Autor des berühmten Bando de Independencia oder Bando de los alcaldes de Móstoles war, der historisch über das Dokument hinausging, das den Unabhängigkeitskrieg auslöste.
Information:
Juan Pérez Villamil Avenue, 2
33790 Puerto de Vega (Navien)
Tel .: 659 01 02 03
Öffnungszeiten
Von Dienstag bis Freitag
12: 00 - 14: 00 und 17: 30 - 19: 30
Sábado und Domingo
11: 30 - 14: 30 und 16: 30 - 19: 30
Montag geschlossen.
Geführte Besuche nach Vereinbarung.
Quelle: Ethnografisches Museum Pérez Villamil.
Text: © Ramón Molleda für asturias.com

























